Die WahrheitIn einem persönlichen und treffenden Beitrag hat der Hauptautor bei Young German die aktuelle Situation, in der sich unsere „Öffentlichkeit“ befindet, geschildert.
Eine „Art der Gleichschaltung“ deutscher  Medien verhindert eine einigermaßen realistische Einschätzung der Lage und ermöglicht es Sternchen, Eliten, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und politischen Aktivisten, nahezu unangefochten ihre Vision in die Wirklichkeit umzusetzen.

Ja, die anderen haben die Macht, denn sie können handeln, sie können etwas tun. Große Demonstrationen mit angesagten Rock-Bands versammeln zehntausende von Menschen, Politiker stellen sich an die Seite von Filmstars um deren Stiftung zu fördern und eben diese NGOs werden zu Hilfskräften staatlicher Organisationen. Mittlerweile ist etwas entstanden, das eine Freundin von mir schlichtweg eine „Bewegung“ genannt hat. Vollkommen unpolitische Menschen arbeiten jetzt Seite an Seite mit hochpolitisierten Köpfen, dass Ergebnis war eine Art August-Erlebnis. „Zusammen heißen wir Flüchtlinge gekommen!“. Ergänzen musste man „Ohne wenn und aber!“ Aufgefangen wurden sie von Strukturen die in den letzten ca. drei Jahren immer weiter wachsen konnten: rein gesinnungsethisch motivierte Menschen, vom radikalliberalen Schreibtischtäter bis zum linksextremen Straßenschläger, haben eine Atmosphäre auf der Straße, in Klassenzimmern, Betrieben,  Internetforen usw. geschaffen, in denen Kritiker einer bedingungslosen „Open-Border-Politik“ sofort denunziert und als Menschenfresser dargestellt werden können. Selbst sachliche Kritik, untermauert mit Zahlen und einem breiten Fachwissen, wird mit einem einfach „rechtspopulistisch“ abgetan. Glücklich kann sich der schätzen, der in seinem Umfeld noch Menschen hat, die einer echten Diskussionskultur gewogen sind. Read More

Sollte es noch einen regelmäßigen Leser geben, wird er sich vielleicht gewundert haben, warum hier von mir in den letzten Jahren nicht mehr viel errscheint.

Das hat diverse Gründe:

1. Weiß  ich nicht mehr genau was die Bloggerei bringt.

2. Hab ich mein Studium abgeschlossen. Zeitintensiv!

3. Bin ich seit einigen Jahren wieder bei Facebook. Dort kann ich intensiver und direkter diskutieren oder Standpunkte vertreten. Auch wenn die Diskussionen dort sehr aufreibend sind, sehe ich sie als gewinnbringende Übung. Allerdings bleibt dann kaum mehr Kraft für weitere Beiträge, z.B. für diese Blogs.

Das sind Gründe. Freilich gibt es allerdings einige Themen die ich gerne hier ausführlicher behandeln würde:

1. Meinen aktuellen politischen Standpunkt. Seit dem Beginn meiner Bloggertätigkeit im Jahr 2011 bis heute, hat sich einiges getan. Für einige Aussagen würde ich mir heutzutage den Kopf waschen. Die Grundsätze der Jungdeutschen werden davon aber nicht berührt sondern wurden nur noch manifestierter.

2. Deutschland hat weiterhin ein Problem mit „Volksgemeinschaft“, dem Zusammenleben, dem Anerkennen von dem „Anderen“ und dem „Eigenen“. Dabei ein Knackpunkt: PEGIDA ist Teil des Problems und nicht die Lösung.

Die Jungdeutschen sind aber weiterhin aktiv. Nur eben nicht mehr primär im digitalen Raum.

Bis zum nächsten Mal.

Die Jungdeutschen

Denkanstoesse-01Sehr geehrter Leser,
sehr geehrte Leserin,

der Umgang mit PEGIDA war auch bei der letzten jungdeutschen Konferenz Hauptthema. Auf PEGIDA selbst gehen wir jetzt nicht ein. Kurzgefasst hatten wir einige Erkenntnisse zum Umgang damit.

PEGIDA wird von etablierten Kräften größer inszeniert, als es eigentlich ist. Hysterische und übertriebene Gleichsetzung durch Medien, Politiker und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen von PEGIDA mit Nazis und Vergleichbaren erfüllen ihren Zweck: Menschen in Deutschland und anderswo bekommen Angst vor und Hass gegen die Demonstranten in Dresden. Zwar sind einige Teilnehmer und auch Organisatoren Extremisten und/oder Verwirrte, aber eine überragende Zahl eben nicht. Der Versuch einer Analyse.

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Geständnis

„GRÜN ist Lila“: Wenn eine Aussage mehr gesteht als gewollt ist.

„GRÜN ist Lila“ heißt es auf der Netzseite der Grünen. Hinter diesem Bildchen stecken nicht nur Blogeinträge „feministischer“ Autorinnen sondern allerlei Gendergedresche. Was ich dabei so absolut amüsant finde, ist, dass mit dem – lustig gemeinten – widersprüchlichen Titel „GRÜN ist Lila“ eben genau diese „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“-Einstellung und diese Form des „Doppeldenkens“ eines 1984, die gerne in feministischen Theorien steckt, offenbart wird. Grün ist lila und 2 + 2 ist 5. Ich liebe die große Schwester, ganz doll!

Wie vor einem Jahr angekündigt, habe ich mir jetzt die „Männer der Emden“ (Trailer auf YouTube) angesehen und habe festgestellt, dass auch niedrige Erwartungen enttäuscht werden können. In der Kritik werden wohl hin und wieder Schlüsselpunkte der Handlung vor weg genommen (Spoiler).

Die Geschichte eines Landungstrupps der mit ansehen muss, wie sein Schiff versenkt wird und anschließend am Anfang des ersten Weltkrieges durch die halbe Welt reist, um zurück ins deutsche Reich zu kommen ist wie gemacht für eine Verfilmung. Exotische Schauplätze, spannder Zeitpunkt und Hintergrund… Man stelle sich vor es hätte sich um einen amerikansichen Zerstörer gehandelt, die Welt wäre voll von Verfilmungen. Nun kam 2013 eine deutsche Verfilmung ins Kino, die ungeschnitten fast drei Stunden dauert.

Doch so weit ich mich erinnern kann, lief dieser Kinofilm in keinem der Kinos der zwei Städte in denen ich mich meistens aufhalte. Die Kritiken waren gemischt. Als er nun letztens endlich im Fernsehen kam, schlug ich endlich zu. Ab der zweiten Hälfte des Films dann mit einer halben Flasche Rotwein im Blut, um es besser ertragen zu können. Read More