Kommentar zum Artikel des „Störungsmelders“ über IDB

Ich habe beim Störungsmelder einen Artikel über die Identitäre Bewegung Deutschlands (Verweis) kommentiert. Leider wurde er wegen der Länge (Es war ganz sicher nicht der Inhalt, sondern die Länge ; ). Eine Begründung seitens des Störungsmelders kam nicht. ) nicht veröffentlicht. Ich hole das deswegen hier nach:

„… Dies alles erklärt sich aber nicht, erkennt man darin nicht die Kränkung einer elementaren Moral: des Vorrangs des Eigenen gegenüber dem Fremden, der Gemeinschaft gegenüber den Minderheiten, der älteren Bindungen gegenüber den neueren. Einwanderung und Eingliederung wurden in Deutschland so betrieben, als ob es die soziomoralischen Grundgesetze gar nicht oder zu unrecht gäbe oder als ob sie bestraft werden müßten für das Schindluder, das die kollektivistischen Ideologien mit ihnen getrieben hatten. Nur die Gegenmoral bekam eine Stimme. Sie tönte wie die Dame ohne Unterleib. …“ – Karl Otto Hondrich

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article214904/Einwanderung-ist-Zumutung.html

Herr Hondrich ist wohl als nicht rechtsextrem anerkannt.

Die IDB scheint nicht nur ausschließlich von der sogenannten „Neuen Rechten“ geschaffen („motiviert“ und „inspiriert“ sicher mehr, als von ihr „initiiert“) worden zu sein, sondern wirkt auch wie das Ergebnis der multikulturellen Bevölkerungs- und Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte, die mit einheimischen Werten und „Selbstverständlichkeiten“ nicht zimperlich umgegangen ist, diese sogar stellenweise kriminalisiert hat. Das hat Hondrich kritisiert und die IDB kann durch aus jetzt als legitime Gegenbewegung gedeutet werden, die auf diesen „Missstand“ hinweist und dagegen arbeiten möchte. Es handelt sich also um Menschen die aus den gleichen gesellschaftlichen Verhältnissen heraus entstanden und nicht von weltfremden ominösen „Stammtischen“ „geboren“ worden sind, wie viele „multikulturelle AutorInnen“ der ZEIT. Die IDB hat natürlich  etwas „Stammtischhaftes“ aber welche politische Gruppierung hat schon keine „Stammtische“ und vereinfachte Parolen!? Klar ist auch, dass etablierte „rechte“ Gruppierungen (Freie Kräfte, Junge Nationaldemokraten usw.) in die IDB drängen oder den Stil kopieren, genauso wie sie sie aber auch ablehnen, weil sie noch zu sehr am „bundesrepublikanischen Grundkonsens“ dran ist und es zum Ärger dieser Gruppen mehr um die Identität als um die Rasse geht. Das die Haltung der Identitären Bewegung an sich, den Menschen gegenüber aber die gleiche sein muss wie bei diesen rechtsextremen Gruppen, ist deswegen fraglich. Die Meinungen und Stellungnahmen der IDB unhinterfragt zu kriminalisieren und in ein gewohntes Schema („Rechts“) zu stecken, wirkt daher kleinlich. Warum wollen diesen jungen Menschen denn Traditionen, Heimat  und eine verortbare Identität?

„Aus Dummheit! Heimat ist für Leute mit Angst vom Verreisen!“ ist hier oft das Gegenargument, um der Frage die Berechtigung zu rauben.

Hier möchte ich aus dem Fazit von Schmidt-Denters europäischer Identitätsstudie zitieren:

„4. Nationale Identität: Krankheitssymptom oder Gesundheitsfaktor?

Die empirische Evidenz für die salutogenetische Relevanz einer gesicherten nationalen Identität ist geradezu überwältigend. Diese hat eine stabilisierende Wirkung sowohl auf das Individuum als auch auf die Gesellschaft. Trotz dieser klaren internationalen Forschungslage finden sich bei deutschen Autoren Plädoyers zugunsten des Antinationalismus, die sich von der Vorstellung eines „Krankheitssymptoms“ (häufig auch „Dummheit“) der nationalen Identität leiten lassen. Diesen liegen möglicherweise unbewältigte Affekte in Bezug auf die nationalsozialistischen Verbrechen oder auch die explizite Absicht, destabilisierend und dekonstruktiv zu wirken, zu Grunde.“

Quelle: http://schmidt-denter.de/buch_deutsche_und_ihre_migranten.html

Unabhängig von der IBD bleibt die Frage der Identität relevant.

MfG

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Salutogenese: „Salutogenese (Gesundheitsentstehung, abgeleitet von lat. salus für Gesundheit, Wohlbefinden und genese von griechisch γένεσις, genesis ‚Geburt‘, ‚Ursprung‘ ‚ ‚Entstehung‘) bezeichnet zum einen eine Fragestellung und Sichtweise für die Medizin und zum anderen ein Rahmenkonzept, das sich auf Faktoren und dynamische Wechselwirkungen bezieht, die zur Entstehung (Genese) und Erhaltung von Gesundheit führen. …“ von Wikipedia (Verweis)

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