Nachträge zum AfD-Artikel

Die folgenden Nachträge finden sich am Ende des Artikels über die „Alternative für Deutschland“ und beschreiben, wie schnell die sog. „demokratischen und antifaschistischen“ Netzwerke arbeiten um „aufzuklären“ oder zu „denunzieren“ – je nach dem, wie man es sehen möchte. Da in diesem Fall die Nachvollziehbarkeit des Netzwerks überdeutlich ist, veröffentliche ich sie gesondert.

Nachtrag I:
Ich schrieb: „Ich vermute, dass trotzdem irgendwo ein paar ausgefuchste AGs daran werkeln, die „europakritische“ Haltung in eine „europafeindliche“ umzudeuten und dunkle Flecken in persönlichen Lebenswegen dortiger Mitlgieder zu finden.“.
Ich lese auf publikative.org (Verweis) unter dem Titel „Rechtspopulisten gegen Europa“: „Mit ihrer neuen Par­tei wol­len sie die „Alter­na­tive für Deutsch­land“ sein. Ein paar erz­kon­ser­va­tive und deutsch­na­tio­nale Gestal­ten haben sich zusam­men­ge­fun­den, um ihren Traum von der Rück­kehr zur Deut­schen Mark mit einer neuen Orga­ni­sa­tion Nach­druck zu ver­lei­hen. Die „Alter­na­tive für Deutsch­land“ sorgt für Schlag­zei­len, das Ober­haupt die­ser Grup­pie­rung bewirbt sie zur bes­ten Sen­de­zeit im ZDF. Zual­ler­erst geht es um den Aus­stieg aus dem Euro; doch Unter­stüt­zer der Par­tei ver­tre­ten auch deutsch­na­tio­nale, völ­ki­sche und ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche Positionen. …“ 😀

Minutiös werden dabei vermeintliches  und tatsächliches Fehlverhalten (gerne aus dem Zusammenhang gerissen) mehrerer Mitglieder dargestellt  und die in der Entstehung befindlichen Partei als eine Art Bruder von Freiheit und Pro dargestellt. Und – wie vorhergesagt – natürlich ist die Partei mit ihren speziellen Ansichten nicht mehr nur „eurokritisch“ (kritisch gegenüber der EU) sondern „anti-europäisch“. Feinde Europas? Der Autor sollte nicht von sich auf andere schließen… aber mit Ehrlichkeit hat es der Autor (sein Blog „reflexion“ übt laut „Selbstbezichtigung“ „Kulturkritik bis zur Selbstzerfleischung“.) ja. So schreibt er am Ende: „Es geht um eine Samm­lungs­be­we­gung, die den­je­ni­gen eine Hei­mat bie­ten dürfte, die von einem star­ken Deutsch­land träu­men.“ Starkes Deutschland? Geht ja gar nicht. Oder?

Nachtrag I a:
„… In meinem Beitrag über Frei.Wild schrieb ich folgendes über das Schema wie extreme Meinungen in die Mitte der Gesellschaft transportiert werden:
Dabei wird das Netzwerk deutlich: Die antifaschistische (also “linksextreme”) Basis liefert die ideologische Diagnose, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen gesellschaftsfähig gemacht werden (Publikative.org, Verweis), die wiederum anschließend seriös verbreitet werden (Störungsmelder von Zeit-Online) und anschließend reagieren die gleich gesinnten (oder nur verarschten?) Künstler (egotronic, Kraftclub, MIA, Caspar etc.). …“

Als hätte es jemand gelesen wurde der oben zitierte Artikel vom „reflexion-blog“ auf genau diesem Wege durchgereicht:
Schritt 1 Der Ursprung, die „Basis“: der Antideutsche (?) Martin Wassermann schreibt den Artikel „Rechtspopulisten gegen Europa“ und veröffentlicht ihn auf seinem Blog „reflexion-blog“ am 9. März.
Schritt 2 Das Portal Publikative.org verbreitet ihn am 10. März.
Schritt 3 Der zur ZEIT Online zugehörige Blog „Störungsmelder“ übernimmt und veröffentlicht ihn ungekürzt am gleichen Tag um 20:58 Uhr.  Damit ist die Mitteilung unter seriösem Verleger erschienen. Es fehlt eigentlich nur, das er auf der Hauptseite erscheint. Evtl. wird er indirekt genutzt, wenn ein Hauptjournalist ihn zitiert, dessen Artikel dann auf der Startseite erscheint.

 

Advertisements
1 Kommentar
%d Bloggern gefällt das: