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Archiv für den Monat April 2013

Ein Gedankengang, bildhaft zusammengefasst:

Manche Menschen verlieren sich in der Weite der Obflächlichkeit unserer sogenannten „westlichen Zivilisation“ und werden zu Untiefen.

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Über Musikgeschmäcker kann man ja bekanntlich streiten. Es gibt aber so ein paar Arten, wo ich im ersten Moment einfach nur „Aaargh“ machen und den Blick davon nicht abwenden kann, weil ich nicht glaube was ich da gerade sehe. Beispiel ist dieses Video von den ItaloBrothers, das vom Charakter her nicht anders ist, wie irgend ein stumpfer „volkstümlicher Schlager“ (nicht Volkslieder!) nur eben mit anderen Inhalt. Schöne Menschen, Rumgehüpfe und Klappe. Die Melodie und das Video: inhaltslos, unkreativ (Beispiel aus dem „Text“: „You say ‚hey‘, I say ‚ho'“) und langweilig. Das „Stück“ gibt es in drei verschiedenen Varianten und wurde insgesamt von über fünf Millionen Menschen angesehen. Es steht für mich exemplarisch für einen ganzen Menschenschlag. Ich frag mich wie die Hörer sich selber sehen. So wie die Menschen in dem Video dargestellt werden?

Deutschlandfahne und Lederhosen stammen bekanntlich aus einem Land das Deutschland heißt. Es gehört also zum „Deutschtum“. Bekannterweise ist „Deutschtum“ aber – vermeindlich – ein „rechter“ Begriff und eine „rechte“ Sache, deswegen ist es ganz dolle böse. Und weil das so ganz dolle böse ist, dürfen diese Symbole auf keinen Fallen politisch genutzt werden. Dirk Maxeiner und Michael Hirsch haben hierzu wieder einen besonderen Fall gefunden [Hervorhebung von mir]:

[…] Jetzt gibt es eine neue Partei, Alternative für Deutschland nennt sie sich, die offenbar mehr Leute anspricht, als es sein darf. Also ab in die rechte Ecke. Besonders beeindruckt hat uns Stern.de, das die braune Gefahr so schilderte: „Auf dem Parteitag wird die Deutschtümelei offen zur Schau gestellt. Ein Mitglied trägt eine Deutschland-Schärpe, ein anderer Lederhosen. Beim Jubel wird eine Deutschlandfahne geschwenkt.“ Aber hallo! Lederhosen! Das riecht ja geradezu nach Obersalzberg. Genau übrigens wie das Münchner Oktoberfest, auf dem über sieben Millionen Besucher sich dieses Nazi-Symbol zu eigen machen. Wenn die alle AfD wählen, na dann gute Nacht.

Und überhaupt: Deutschlandschärpe und Deutschlandfahne! So was ist nur während der Fußball-Weltmeisterschaft erlaubt, wenn die Gesinnungswarte den Gebrauch vorübergehend freigeben. Ansonsten ist sie verboten, genau wie unter den Nazis übrigens. […]

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/radikale_lederhosen

Schon mal Parteitage in anderen Ländern gesehen? Na denn, Mahlzeit!

Meine Motivation zu blocken war und ist politische (Nicht nur – aber leider ist das Thema zur zeit einfach zu heiß) Tatsachen und Vorgänge zu behandeln die, oft für jemanden „der nicht dranbleibt“ untergehen. Wenn ich mit Freunden, Bekannten und Kommilitonen rede und diese Beispiele bringe, erlebe ich den „Hätte ich das früher gewusst“-Moment.

Zu diesen „Hätt ich das früher gewusst“-Momenten haben auch die folgenden Videos gehört. Ich finde, sie zeigen sehr gut, dass einige äußerst undurchschaubare Dinge im Bezug auf die EU laufen, die viel über das Selbstverständnis einiger im Dunstkreis der EU tätigen Personen aussagen.  Und ich möchte noch anmerken, dass diese Videos mich zum überzeugten Europäer machen. Warum, erkläre ich am Ende.

„Das EU-Parlament schützt die Meinungsfreiheit.“ möchte das folgende Video aussagen. Problem: Gerade was Religion und Einwanderung angeht (Also die Dinge die der Schaffner in diesem Video verbietet)  kamen von EU-Bestimmungen, die „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ auf genau diese Themen ausweiten und damit – verbieten. Der Schaffner spricht übrigends Deutsch! Mit Untertiteln in den jeweiligen Landesprache. Das  Video wurde vom Netz genommem.


Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/eu-entfernt-video-nazi-schaffner-haette-eu-buerger-verwirrt/

Schon etwas älter: Dieses Video wurde wegen eben diesen „Rassismusvorwürfen“ zurück gezogen. In Kill-Bill-Manier trifft dort eine weiße Frau auf Kung-Fu könnende Asiaten, magische Orientalen mit Krumsebel und einem Neger der eine akrobatische Kampfkunst (Wer mir den Namen dieser Kampfkunst nennen kann, her damit! / Erledigt! Der Leser Trost meint es handelt sich um Copeira) durchzieht die beeindruckend ist. Umzingelt von dieser Übermacht, atmet die Frau aus, verfielfälltigt sich kreisförmig um diese „Fremden“ und alle setzen sich in Meditaionsschneidersitz hin. Die Kamera zeigt aus der Vogelperspektive die Szenarie, die sich in das EU-Sternenbanner auflöst. Die EU als Auflöser aller Eigenart. Hurra! Zum Thema „Auflösung“ passt auch das nächste Video.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/rassismus-vorwurf-eu-kommission-zieht-kampfkunst-video-zurueck-a-819752.html
„Prä-Europa“? „Hä? Was ist das?“ wird sich mancher Denken. Laut der Bundesregierung/ EU ist das Alles „Eine Geschichte – eine Zukunft – ein Europa“. Diese Geschichte besteht nur aus Dinosauriern, Weltkriegen ( dazu sieht man erschrockene, große Kinderaugen) und blöde Grenzkontrollen. „Frieden, Freiheit, Wohlstand – dafür steht die europäische Union“ meint dieser Werbespot hier. Unsere tausendhährige, vielseitige Geschichte wird so dermaßen verkürzt, dass man froh ist, das der Quatsch nur 50 Sekunden lang ist. Wieder: Fortschritt nur durch Auflösung.

Der britische Journalist Daniel Hannan ist vor geraumer Zeit auf ein Plakat gestoßen, das in der Europäischen Kommission hing. Man beachte „Hammer und Sichel“:
Quelle: http://blogs.telegraph.co.uk/news/danielhannan/100185609/you-thought-the-whole-eussr-thing-was-over-the-top-have-a-look-at-this-poster/

EUhammersichel

Auschnitt aus dem Plakat. Hammer und Sichel befinden sich ausgerechnet noch auf der der Spitze des Sterns., Quelle:Auschnitt aus dem Foto des Plakates, von Daniel Hannan, Recht?

„Hey, der Kommunismus ist doch eigentlich keine schlechte Idee! Menschenrechte und so.“ Ach was? Das Hakenkreuz war auch mal in fast jeder (!) Kultur auf diesem kleinen Planeten ein Glückssymbol (Was eigentlich unglaublich spitze ist. Ein Symbol das Einheit und Vielfalt verkörpert und jetzt ->). Jetzt steht es für Terror und Völkermord, in einem Großteil der Völker. Warum Hammer und Sichel zu den ganzen Religionen zugeordnet ist, finde ich auch fraglich. Das Plakat wurde entfernt.

Ich hoffe, ich konnte jetzt schon aufzeigen, warum mich diese Videos zu einem überzeugten Europäer machen. Wenn nicht, konkretisiere ich es hier: Das was einige der EU-Verantwortlichen  – und es scheinen im Moment nicht wenige zu sein – in der EU sehen, ist nicht „Europa“ wie es gewachsen ist, sondern eine radikal-sozialistische oder radikal-liberale Utopie (Die sich weniger im Ziel, als im Weg widersprechen) in der Europa lediglich das Zentrum einer Art Weltrevulotion (Man beachte die EU-Erweiterungsziele und -kandidaten, die den europäischen Kontinent verlassen) sein soll. Die Demokratie ist da auch nicht mehr entscheidend. Die Videos zeigen einige Widersprüche und „Doppeldenk“-Aktion (Man sagt das, tut aber das andere) mit der die Leute getäuscht werden können. Wenn etwas nicht passt wird so lange abgestimmt, bis es passt.* Ich begrüße die Vorzüge mancher Freizügigkeit und den Frieden, die wir genießen dürfen.  Das „gewachsene“ Europa, mit seinen Kulturen, Geschichten, Nationen, Völkern und Religionen ist da nur noch ein Hindernis. Soll das die Intention der Begründer des „Europäischen Projekts“ gewesen sein? Ich denke nicht. Wer ist denn jetzt also „europafeindlich“?

All diese Werte, Tatsachen, Natürlichkeiten SIND  Europa. Europa ist so viel mehr als die EU und die Utopien die ein paar Eliten in sie haben… Ja wir brauchen mehr Einheit aber nicht auf Kosten unserer Vielfalt und Selbstbestimmung! So, ein Teil der Analyse ist abgeschloßen. Gehen wir zum nächsten über: Wie wir diese Einheit verbessern können.

* Anmerkung: An dieser Stelle wird gerne Jean-Claude Junkers zitiert:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
Die Bloggerin „Lara“ hat im Jahr 2009 (!) nachgeforscht und festgestellt, dass dieses Zitat etwas aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Bitte lesen. Verweis – hier klicken.

cundars Rassismus- Überall Rassismus #6-01In meinem Artikel „Türken in Deutschland. Vorurteile und Tatsachen“ [Verweis] sprach ich von einem Fall, in dem Fans eines Fußballvereins mit „türkischen“ Hintergrund, einen schwarzen Spieler beleidigten – der wehrte sich mit einem Flaschen-Wurf. Der Spieler wurde dafür bestraft, die Fans oder der Verein fürh ihren Teil nicht.

Die Zeit hat nun mit dem betroffenen Spieler ein Interview geführt. Dabei verschweigt sie den ethnisch/kulturellen Hintergrund der Fans und konzentriert sich ganz darauf, den „Rassismus“-Vorwurf Raum zu geben. Das wird von einigen Kommentatoren „dankend“ aufgegriffen.

Jativa schreibt [Hervorhebung von mir]:

„Wer etwas mehr zu den bisher nicht öffentlich gemachten rassistischen Zwischenrufern sehen will, hier ein Beitrag der WAZ vom 22. 3. mit den Fotos: http://www.derwesten.de/s…
Wer Rassismus dieser Art bekämpfen will, sollte alle Beteiligten beim Namen nennen. Sonst ist die Aussage von Herrn Onukogu recht unscharf: „Nach diesem Urteil empfinde ich Deutschland als ein rassistisches Land.“
Wäre der Vorfall in Ostdeutschland geschehen, hätte man wie bisher üblich die Täter samt Verein und Umland angeprangert. Das sollte man dann auch bei allen anderen praktizieren. In unteren Fußballigen in Ballungszentren, wo der Anteil von Spielern mit türkisch/arabischem Hintergrund sehr hoch ist, gibt es ausgehend von diesen Mannschaften oft Gewaltandrohungen gegen Schiedsrichter (zB Berlin) und rassistische Beleidigungen gegen Spieler mit asiatisch/afrikanischem Hintergrund (bzw. alle, die nicht der eigenen Gruppe angehören). Dies sollte man erstens nicht verwischen und zweitens konkret bekämpfen. Ansonsten sehen sich solche Vereine nicht gezwungen, solche Vorkommnisse von sich aus zu unterbinden und solche Zuschauer aus dem Stadion zu werfen. Solange man diese Thematik nur an „Deutsche“ adressiert, fühlen sich relevante Problemgruppen nicht angesprochen.“

Bingo! Kein weitere Ergänzung dazu.

Der Kommentator Iktomi nimmt noch Bezug auf die Äußerung von Herrn Onukogu von wegen:

„[…]ZEIT ONLINE: Erleben Sie Rassismus im Alltag?
Onukogu: Ja, selbst im Kindergarten meiner Tochter, wenn auch nicht so krass. Nach diesem Urteil empfinde ich Deutschland als ein rassistisches Land. Als schwarzer Mann hat man hier keine Rechte. Tut mir Leid, das so zu sagen. …“

Darauf schreibt der Kommentator Iktomi:

„“Bei allem Verständnis für den Ärger
der sich über den in Deutschland latent vorhandenen Rassismus aufbaut; die Behauptung „als schwarzer Mann hat man hier keine Rechte“ ist einfach Blödsinn.“

Auch hier ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Frage des ZEIT-Autors war dazu da, den „Alltagsrassismus“ darzustellen – den es sicher in einem bestimmten Grad gibt – aber in Kombination mit dem Fall, wieder nur der nichtmigrantischen Bevölkerung angehängt wird.

Herrn Onukogu geht es jetzt übrigends schlecht:

„[…]
ZEIT ONLINE: Ihr Trainer, Ihr Anwalt, auch Journalisten, die beim Prozess zugegen waren, machen sich Sorgen um Sie. Wie geht es Ihnen?
Onukogu: Mir ist großes Unrecht getan worden. Ich schlafe und esse kaum. Ich habe keine Kraft mehr. Ich kann nur auf Gott hoffen.“

Neben der ZEIT auch auf Gott zu hoffen, ist eine gute Entscheidung. Gute Besserung!

Quelle: http://www.zeit.de/sport/2013-04/rassismus-onukogu-sportgericht-fussball

Es gibt zwei Umfragen zum Euro. Bei der einen kommt raus, das die Deutschen den „Euro in der Mehrheit lieben“. Bei der anderen das sie ihn eher negativ sehen.

So schreibt der Spiege [Quelle]:

Neue Umfrage: Deutsche legen D-Mark-Nostalgie ab
Die Deutschen legen allmählich ihre Euro-Skepsis ab. Laut einer Umfrage wollen fast 70 Prozent die Gemeinschaftswährung behalten – trotz der Wirtschaftskrise in Südeuropa. Noch 2011 hatte sich gut die Hälfte der Bundesbürger nach der D-Mark zurückgesehnt.[…]“

Und vor einer Woche war in der Welt [Verweis Welt.de] zu lesen:

Jeder Dritte will D-Mark wiederhaben
Euro-Skepsis bei über 40-Jährigen am größten
[…]“

Hier geht man darauf ein, dass die Leute es zwar begrüßen, dass man problemlos im Ausland mit der gleichen Währung bezahlen kann aber ansonsten viele Nachteile von der Währung hat.

Diese Deutschen sehnen sich nach der D-Mark
Rund ein Drittel aller Deutschen plädiert laut einer Umfrage für die Rückkehr zur D-Mark. Die Euro-Skepsis lässt sich dabei sogar ganz konkret bei bestimmten Bevölkerungsgruppen nachweisen. […]“

Hier gibt es eine Übersicht über die Ergebnisse. [Verweis Welt.de]

Pikant: Beie Umfragen wurden von den Meinungsforschern der FORSA gemacht. Die Pro-Studie vom Handelsblatt. Die Contra-Studie von der Bank of Scotland.

Aus beiden Umfragen geht zumindest fast gleich auf hervor, dass das Vertrauen in den Euro bei um die 60 % liegen und sich je nach Altersgruppe zwischen 30 – 40 % die DM zurück wünscht. Ein „Ministerium für Wahrheit“, wie das Ministerium in dem „Roman 1984“ heißt, das alle Informationsquellen beherrscht und so die Menschen beeinflusst, scheint es nicht zu geben. Eher gibt es Medien, die entsprechend ihrer Gesinnung ihre Meldungen zu recht basteln. Genauso wie ich im Aufmacher dieses Artikels, die Formulierung „in der Mehrheit lieben“, einen noch positiveren Eindruck vermittele, als dass die Ergebnisse der Studie aussagen. Auch wenn es dieses „Ministerium“ nicht gibt, machen die Widersprüchkeit der Titel einen baff.
Das die Medien mit dieser Methode ihr Klientel bedien möchten, flackert kurz im Handelsblatt Artikel auf:
„[…] Von den Anhängern der Grünen sprechen sich sogar 88 Prozent für den Euro aus, gefolgt von FDP-Wählern mit 83 und Anhängern von CDU/CSU mit 75 Prozent. „Die für viele nicht durchschaubare Euro-Krise ängstigt die Deutschen zwar. Die Einstellung zum Euro als Währungseinheit wird davon aber heute nicht mehr berührt“, erklärt Forsa-Chef Manfred Güllner den Stimmungswandel. […]“ [Quelle: Handelsblatt]

Für alle außerhalb dieser Klientel, bleibt nichts als Unsicherheit, was denn jetzt richtiger sein könnte.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung [Verweis SZ] spricht Sibel Kekilli über ihre Rolle in der Serie „Gams of Thrones“ und über die mangelnde Qualität deutscher Serien. Dabei schneidet sie einiges an, dem ich beipflichten muss.

„[…]
Neon zitierte sie mit der Aussage, dass Sie die deutsche Serienlandschaft traurig und einzig das „Tatort“-Konzept mutig finden. Können Sie das näher erklären?
Na ja, wenn es eine gute Serie gibt, wie den „Tatortreiniger“, dann wird diese gerne mal ins Spätprogramm verbannt. […]
Resultiert Ihr Urteil auch aus den Erfahrungen am „Game of Thrones“-Set?
Nein, sondern von meinem Eindruck, was wo produziert wird. Ich für mich kann nur sagen, dass die meisten guten Serien aus den USA, England oder den skandinavischen Ländern kommen. Es kommt mir vor, als fehle den Machern hier der Mut für neue, experimentelle Produktionen und den Zuschauern die Neugier, vorurteilsfrei einfach mal neue Sachen anzunehmen. Denn von der Seite wird schnell mal gemeckert, wenn zum Beispiel im „Tatort“ der Täter am Ende mal nicht gefasst wird. […]“

Der Kommentator „Delta128“ ergänzt dabei noch einen verdammt wichtigen Punkt:

„Es ist verwunderlich, dass in einem Land wie der BRD, in der Milliarden allein bei den öffentlichen Sendern zur Verfügung stehen, kaum halbwegs erträgliches Fernsehen produziert wird, während in den USA einfach mal eine bombastische Serie wie Game of Thrones (und auch eine Menge andere) mit einem immensen Aufwand auf die Beine gestellt wird und auch über mehrere Staffeln erhalten wird…..“

Nicht das ich viel Fernsehe und US-Serien (Weil es oft billige Fast-Food-Propaganda ist 😛 ) an sich gut finde aber was mit meinen Gebühren geschieht, interessiert mich dann eben doch.

Werbung für Deutschland macht die Frau Kekilli auf jeden Fall auch:

„Süddeutsche.de: Sie kommen gerade von der Premiere der dritten Staffel von „Game of Thrones“ in Los Angeles zurück. Wie werden Sie als deutsche Schauspielerin in Amerika aufgenommen?

‚Gut. Ich bemerke bisher keinen Unterschied zu Deutschland. Es macht total viel Spaß mit Schauspielern unterschiedlicher Nationalitäten zusammenzuarbeiten. Außerdem gestalte ich das Set sehr deutsch: Ich spiele den Produzenten zum Beispiel deutsche Songs vor, von Peter Fox, Jan Delay oder Max Schröder & das Love. Ich erkläre ihnen auch gerne, was es mit dem FC St. Pauli auf sich hat und freue mich, wenn sie deren Kapuzenpullis tragen. Als ich bei der Premiere von „GoT“ in Los Angeles war, wurde ich als Patriotin betitelt, weil ich ein Outfit eines Berliner Labels getragen habe.‘

Gute Sache.