Am Siedepunkt? Kommentar zu Stockholm-Krawallen, Soldaten-Mord in London und Selbstmord im Notre-Dame

Wenn das Wasser im Topf zu sieden beginnt, wird es unruhig, schmerzhaft heiß und gefährlich für die Umgebung, da er überkochen kann. Drei Dinge sind geschehen die, in ihrer Summe und eingereiht in ähnliche Fälle die in letzter Zeit passiert sind, darauf hinweisen das wir auf den Siedepunkt zusteuern.

In Stockholm randalieren schon wieder „Immigranten und Asylanten“, bestimmte Bewohner eines Viertels, seit drei Tagen. In London wird ein Soldat unter „Allah Akhbar“-Rufen auf offener Straße zerstückelt. Im Notre- Dame schießt sich ein „Rechtsintellektueller“ aus Protest gegen die Homoehe und Islamisierung Frankreichs in den Kopf.

Man kann diese Dinge nicht einfach isoliert betrachten – nur für sich nehmen. In Europa passiert was.

Das es in Stockholm zu Randalen kommt – in einem Viertel das von 60 % Asylsuchenden und Immigranten bewohnt wird, wie auch in Paris und London – und unsere Medien erst jetzt darüber berichten – ist ein mahnendes Zeichen für Deutschland, das von solchen Krawallen bisher verschont wurde. Neben der zu späten Berichterstattung kommt auch noch der Punkt, dass diese Randale mit „sozialen Missständen“ begründet werden. Doch wo sehen wir Forderungen nach gewünschten „Verbesserungen“ druch die Demonstranten? Wie in Paris und London sieht man nur Hass und Gewalt. „Soziale Missstände“ sind auch mit daran schuld aber wann sehen die ganzen Verantwortlichen ein, dass dies lediglich als Anlass zu werten ist. Der Auslöser war angeblich ein Manchete schwingender Bewohner, der von der Polizei erschossen wurde. Der eigentliche Grund ist doch vielmehr der Folgende, wie er in der FAZ geschildert wird:

[…] Das schwedische Asylrecht ermöglichte es ihnen fast ohne Einschränkungen, hinzuziehen, wohin sie wollten. So zogen viele in die Viertel, in denen schon ihre Verwandten, Bekannten oder Landsleute lebten. Es entstanden Viertel, in denen immer mehr Einwanderer geballt zusammenleben. Die Integration fiel dem Land trotz großer Anstrengungen immer schwerer. Als die Wirtschaft zu schwächeln begann, stieg die Arbeitslosigkeit – vor allem unter Jugendlichen – massiv an. Aus den Vierteln wurden Problemviertel. […]

In Deutschland kämpfen zur zeit zig „linksextreme“ Gruppierungen und NGOs dafür das die Residenzpflicht abgeschafft und das Asylrecht gelockert werden soll. Den Asylkompromiss von vor 20 Jahren bezeichnen sie irriger Weise als „Faktische Abschaffung des Asylrechts“. Die Folgen der von ihnen geforderten Asylpolitik können wir nun in Stockholm beobachten. „Lichtenhagen & Co.“ gehen auch anders herum. Ich denke, diese „No Border“-Aktivisten sind sich den Auswirkungen ihrer menschenverachtenden Politik nicht im geringsten bewusst. Wie kann man nur glauben, Hundertausenden von Menschen „Freiheit“ zu geben aber sie nicht auf das Leben in einer neuen Gemeinschaft vorzubereiten und auf die Bedürfnisse der dort bereits lebenden Menschen zu verzichten, würde das Paradies auf Erden bringen? Fremde die mit so vielen ihrer eigenen Menschen zusammenleben, dass sie sich schon nicht mehr als Fremde in einem fremden Land verstehen: Der einheimische Polizist, die einheimische Feuerwehr, der einheimische Staat und die einheimische Schule wird das Fremde für sie, das sie nicht akzeptieren müssen.

Gehen wir nach London. Wir sehen die verpixelte Handyaufnahme eines der Täter. Einen „Neger“ mit blutigen Händen und blutigen Messern. Szenen aus einem afrikanischen Bürgerkriegsland? Nein. Szenen aus DER englischen Weltmetropole. Auf offener Straße und am hellichsten Tag „schlachten“ zwei Moslems einen britischen Soldaten ab, weil er Glaubensbrüder in Afghanistan getötet haben soll. Sie preisen bei ihrer Tat ihren Gott und begründen vor den entsetzten Passanten ihre Motive.
Es gibt zig Zeugen und man kann es nicht mehr herunterspielen, nicht mehr leugnen und nicht mehr verzerren: Sie töteten aus ihrem Glauben heraus. Was sonst noch als „Verwirrte“ oder ähnliches dargestellt werden konnte, liegt nun klar in Bit & Bites vor.
Und was machen die Verantwortlichen: Sie versuchen es trotzdem zu beschönigen. Cameron ruft mit Recht zur Einheit der Nation auf, spricht falscher Weise von „Terror“, stellt sich aber wieder schützend vor den Islam. Wenn ein Weißer jemanden Andersrassigen aus irgendwelchen „geistigen“ Gründen umbringt, wird die kollektive „white-guilt“ beschworen. Aber bei den „Fremden“ wird sofort eine allgemeine Absulotion ausgesprochen… Diese Ungerechtigkeit nährt die Unglaubwürdigkeit.
Das der oberste Rat der Muslime in Großbritannien nun beteuert, das solches Verhalten nicht vom Islam vorgeschrieben wird, ist gut. Doch die Unglaubwürdigkeit liegt in der Luft. Wo sind die Massen? Wird der Prophet beleidigt, gibt es großes Geheule: Massen erzürnter junger Männer die sich animalisch auf den Straßen austoben. Begeht einer aus den eigenen Reihen mal wieder aber ein Verbrechen, wird beteuert, dass das nichts mit den eigenen Lehren zu tun hat. Beweise? Taten die das Gegenteil beweisen? Fehlanzeige.
Das es jetzt einigen Briten reicht und sie nun mit Gewalt dagegen reagieren ist verständlich, angesichts dieses ganzen Ampeasments. Aber ist das der richtige Weg? Bürgerkrieg anzetteln? Unschuldige Muslim*innen aus Rache abschlachten?
So lange wir noch ein abendländischen Europa sind, sollten wir zusehen, dass es „die Richtigen“ in der Gänze trifft und individuelle, subjektive Rache nicht die Lösung sein kann.

Von der einen Metropole in die andere: In Paris schiest sich ein in rechtsradikalen / rechtsextremen / konservativen / was-weiß-ich-denn Kreisen bekannter Autor (Dominique Venner) im Notre-Dame in den Kopf.
Nicht nur das es der erste Selbstmord in dieser Kriche war, es war auch ausgesprochen blasphemisch sich ausgerechnet in einer Kathedrale das Leben zu nehmen. Vom katholisch-christilichen Standpunkt ein absoluter Frevel, denn ich nicht gutheißen kann.
Was wollte er damit erreichen? In Frankreich wurde seine Erklärung die er in der Kathedrale auf einen Altar legte, veröffentlicht und disskutiert. Die deutschen Mainstream-Medien handelten den Fall meist im Politbüro-Jargon ab: „Rechtsextremer bringt sich um. Respektsbekundungen vom Front Nationale. Mehrheit der Franzosen für die Homoehe“. Die konservativen (Nieschen-)Leitmedien „Junge Freiheit“ und Sezession begannen vor kurzem das Ereigniss zu behandeln. Dort konnte man auch den Wortlaut seines Abschiedsschreibens nachlesen.
Dort kann die Tiefe Enttäuschuung der völkischen Sichtweise herauslesen, die er mit der Einführung der Homoehe und Islamisierung Frankreichs begründet:

„[…] Während viele Menschen sich zu den Sklaven ihres Lebens machen, verkörpert meine Geste eine Ethik des Willens. Ich übergebe mich dem Tod, um die trägen Geister aus ihrem Dämmerschlaf zu wecken. Ich erhebe mich gegen den Fatalismus. Ich erhebe mich gegen die seelenzerstörenden Gifte und gegen den Angriff individueller Begierden auf die Anker unserer Identität, besonders auf die Familie, der intimen Säule unserer jahrtausendealten Zivilisation. Ebenso wie ich für die Identität aller Völker in ihren Heimatländern eintrete, erhebe ich mich des weiteren gegen das vor unseren Augen begangene Verbrechen der Ersetzung unserer Völker durch andere. […]“

Quelle: Sezession im Netz

Während einige auf die „Judäische Volksfront“ aus „Das Leben des Brain“ verweisen – und damit nicht ganz unrecht haben – geifern einige Kommentatoren im Netz von einer „interessanten Exit-Strategie für Rechte“. Manche „Rechte“ feiern den Selbstmord als „notwendigen Akt“ und als „Opfer“. Eine Femen-Aktivistin fackelt auch nicht lange und ziehte wenige Tage nach dem Selbstmord im Notre-Dame blank. Auf ihren Oberkörper hatte sie „Möge der Faschist in der Hölle schmoren (May fascist rest in hell)“ gepinselt.
Während die Selbstverbrennung und der Selbstmord von Asylbewerbern, Tibetern oder anderen „linken“ Aktivisten oft ein schockiertes aber positives Echo auslöst, wirkt dieses meist negative Echo natürlich anders.
Punkt ist, dass er es durch seinen Selbstmord im Schatten dieser ganzen hier besprochenen Ereignisse geschafft hat, dem Ganzen eine Spitze zu geben und die emotionale Strahlkraft der in Europa geschehenden Umwandlung auf den ein oderen anderen Ureinwohner zu verdeutlichen.

Als vor einem Jahr in Japan die Atomkatastrophe in Folge eines Tsunamis ausbrach, konnten die Anti-AKW-Aktivisten innerhalb kürzester Zeit eine Energiewende in Deutschland durchsetzen. Ich frage mich, was noch passieren muss, dass endlich große und umfassende Maßnahmen im Bereich Integration und Einwanderung druchgeführt werden. In Deutschland und Europa. Der Siedepunkt ist also noch nicht ganz da.

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