Klonovsky: Migranten und „Migranten“

Mit einem wunderbar feinen und für ihn so typisch spitzen Aufsatz haut der Konservative Michael Klonovsky (Debattenresourt bei Focus) die Widersprüchlichkeit der etablierten Politik eben dieser im Bezug auf Einwanderung um die Ohren. Deutlich zeigt er auf das man doch endlich klar machen sollte, das es eben EINwanderer (Migranten) gibt, die Deutsche werden und mit dem der Rest des Volkes kein Problem mehr hat und solche, die das genaue Gegenteil sind („Migranten“):

„Archaisches Machotum, ehrpusselig, dummstolz, arbeitsunwillig, bildungsverachtend, gewaltbereit“

Auszug:

„… Wenn die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer online-Ausgabe über den „Gipfel“ schreibt: „Tatsächlich sind Vorurteile gegenüber Zuwanderern und ein manifester Rassismus in Teilen der deutschen Gesellschaft das größte Hemmnis für eine erfolgreiche Integration. Darüber zu sprechen, wäre Aufgabe eines Integrationsgipfels“, dann beweist die Autorin nicht nur ihre Tauglichkeit für jede Art DDR, sondern es liegt auch die Vermutung nahe, dass sie, wie die kinderlose Kanzlerin, zumindest von einer Sorge nicht geplagt wird: dass man sie eines Nachts anruft, damit sie ihren Sohn auf der Intensivstation besucht oder im Leichenschauhaus identifiziert. […]

Frau Merkel hat zwar zu recht an den Anschlag von Solingen erinnert, sie hat sich für die Blutspur des NSU bei den Opfern entschuldigt, doch wie immer findet sie kein Wort für die Blutspur von Komaschlägerbanden und Tottretern muslimischer Abkunft, die sich durch dieses Land zieht und zwischen Solingen und NSU-Prozess weit mehr Menschen das Leben kostete als die schändlichen Anschläge der Neonazis. Es gibt etwas, das mächtiger ist als die vermeintlich mächtigste Frau Europas: die Feigheit, Dinge beim Namen zu nennen, statt sie mit Ignoranz und wohlmeinendem Gerede zuzukleistern.“

Lesen, bitte. Hier: Achse des Guten

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