Matussek: Die Sache mit den bösen Kreuzzügen

Schon wieder die „Achse des Guten“ und auch schon wieder Matussek – aber es muss sein: Matussek hat eine Rezession über das Buch „Gottes Krieger“ von Rodney Stark verfasst in dem er den Inhalt so zusammenfasst, dass ich Lust auf das Buch bekomme. Leider werde ich es nicht lesen können – dazu hängt mir gerade zu viel anderes um die Ohren – aber die Zusammenfassung sprengt wieder den politisch-korrekten Rahmen:

Es greift die Theorie auf, das die Kreuzzüge ein „Urverbrechen“ waren, das bis heute Hass, Gewalt und Mord an Nicht-Muslimen legitimiert. Unter dem Schatten des „Überbaues“ der „White-guilt“ (Fasst alles was Weiße gemacht haben, war und ist irgenwie scheiße.) wird bis heute islamistische Gewalt entschuldigt und selbst von Betroffenen legitimiert. Dabei werden Tatsachen (Die gewaltätige Durchsetzung muslimischer Herrschaftsansprüche über Jahrhunderte hinweg) ignoriert und die Kreuzzügler zu Vorgängenern der SS hochstilisiert, dass der selbsthassende Europäer feuchte Augen vor masochistischer Erregung bekommt…

Gut, für den letzten Satz entschuldige ich mich. Das ist nicht differenziert aber gibt so ziemlich den Eindruck wieder, den ich von einigen Beiträgen im Netz oder Diskussionpartnern bekomme wenn ich mit ihnen über dieses Thema spreche.

Einfach Matusseks (lange) Zusammenfassung lesen und etwas wacher durch die Welt gehen: Auf der Achse.

P.S.: Die tatsächlich unschönen Ereignisse rund um die Kreuzzüge werden nicht (!) geleugnet aber eben nicht unter diesem bestimmten,  allzu revlutionär-liberalen, Blickwinkel verurteilt.

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